
Lichtsignale nach SBB-Vorbild. Hergestellt in Ungarn in Handarbeit aus Kunststoff und Messingteilen.
Die verschiedenen Signalsysteme in der Schweiz
Die Signaltechnik in der Schweiz kennt derzeit zwei verschiedene Signalsysteme. Die Zukunft gehört jedoch der sogenannten Führerstandssignalisierung, welche die Aufstellung von Aussensignalen unnötig macht.
Signalsystem “L”
Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit wird dem Lokführer mit sogennanten “Fahrbegriffen” angezeigt. Es handelt sich um eine Kombination von einzelnen oder mehreren Lichpunkten.
Vereinfacht ausgedrückt bedeutet:
- Fahrbegriff 1 / grün: freie Fahrt
- Fahrbegriff 2 / grün-brandgelb: 40 km/h
- Fahrbegriff 3 / grün-grün: 60 km/h
- Fahrbegriff 5 / grün-grün-grün: 90 km/h
Dieses seit Jahrzenten gebräuchliche Signalsystem wird öfters auch als “alte Signalsierung” bezeichnet.
Signalsystem “N”
Die Signale verfügen im Prinzip nur noch über drei Lampen: rot, gelb und grün. Zusätzlich können Leuchtziffern angeschaltet werden, die mit dem Faktor 10 mulitpliziert dem Lokführer Geschwindigkeitsvorgaben machen.
So bedeutet vereinfacht ausgedrückt:
- “Gelb”: Warnung, nächstes Signal
zeigt Halt
- “Grün”: freie Fahrt
- “Gelb” + 4: Reduktion auf 40 km/h
- “Grün” + 6: Ausführung 60 km/h
Dieses Signalsystem wurde erstmals für die S-Bahn Zürich eingesetzt, um die geforderte Zugfolgezeit von 2 Minuten auf der Neubaustrecke realisieren zu können.



Art. 6310: Zwergsignal
Das Zwergsignal wird für beide oben aufgeführten Signalsysteme verwendet.
Prospekte
01.03.2008


Downloads:
- Alphamodell-Signalprospekt (Seite 1) im PDF-Format (136 kB) ..... hier
- Alphamodell-Signalprospekt (Seite 2) im PDF-Format (163 kB) ..... hier
- Lieferprogramm / Richtpreise 2008 in CHF im PDF-Format (9 kB) ..... hier
- Lieferprogramm / Richtpreise 2008 in EUR im PDF-Format (9 kB) ..... hier